 |
Home
Terasof Magazin
Terasof lesen
Das Neue Zeitalter
Terasof Forum
Mediafiles
Forum & FAQs
Praxis
Diary
Kontakt
Links
Impressum
|
 |
Channel oder nicht Channel
Rakoczi, Saint Germain, Michael, Mirael, Musamil und Maha Sopathel
Dies ist die Geschichte einer nicht ganz gewöhnlichen Entwicklung der Beziehung zwischen einem Meister und seinem Medium.
Alles begann am Abend des 30. Juni 2004 im Rahmen unserer zweiten Eon-Sig-Sitzung (ESS). Feratonis und ich, Amonasi, trafen uns, um neue Lektionen von Eon und Sig zu erhalten und uns auf öffentliche Channelings vorzubereiten. Zu diesem Zweck hatten wir uns mit einem Mini-Disc-Player und Mikrofon ausgestattet, um alle Worte festzuhalten und uns ganz auf unsere Arbeit konzentrieren zu können. Einige Auszüge aus dieser Sitzung haben wir übrigens im letzten Heft unter der Rubrik FAQs veröffentlicht. Obwohl es erst unsere zweite offizielle ESS war, gab es bereits nichts in unserem Leben, das uns hätte mehr begeistern können. Eine Einladung ins Kino schlugen wir ohne zu überlegen aus - frei nach Yogananda: „I`m watching the big movie.“
Meister Rakoczi erscheint
Nachdem wir uns erfolgreich durch einige psychologische Schichten durchgearbeitet hatten, betraten wir unter der Führung von Sig und Eon einen neuen Raum, der jenseits der sichtbaren Welt liegt. Unsere Aufgabe, so teilte Sig uns mit, sei es, von nun an unser Leben von hieraus zu gestalten. Im Laufe dieser Konversation äußerte Feratonis, dass sie Meister Rakoczi sehe. In meiner völligen Ahnungslosigkeit, fragte ich, wer denn das bitte sei, Rakoczi? Feratonis - offensichtlich belesener als ich - erklärte mir, er sei einer der 64 aufgestiegenen Meister, das wisse sie aus den Büchern von Djwhal Khul. Das klang für mich überzeugend, da ich zu Djwhal Khul großes Vertrauen hatte. So half uns Meister Rakoczi bezüglich der Orientierung in diesem neuen Raum. Bald war es weit nach Mitternacht. Müde und überwältigt von den Ereignissen beendeten wir die Sitzung. Schnell schlug ich noch in dem Buch „Initiation“ von Djwhal Khul nach, um mich über den neu erschienen Meister zu informieren. Es hieß, er sei auch unter dem Namen „Saint Germain“ bekannt. Wir waren sprachlos.
Am 2. und am 4. Juli erschien Meister Rakoczi in meinen Meditationen und gab mir Unterweisungen. Tagsüber steigerte sich mein Gefühl, nicht allein zu sein, und dass jemand mit mir „reden“ wollte. Ziemlich nervös und selbstkritisch wagte ich schließlich, Feratonis nach ihrer Meinung zu fragen. Litt ich an Größenwahn oder wollte Meister Rakoczi mit mir sprechen? Wir kamen zu dem Schluss, eine ESS abzuhalten und auf diesem Weg zu erfahren, ob dem so sei. So trafen wir uns am Abend des 5. Juli und Meister Rakoczi meldete sich tatsächlich zu Wort! Wie bei den letzten Sitzungen nahmen wir alles auf Mini-Disc auf. Wir tippten die durchgegebenen Worte und zeigten diese Feroniba, um ihn nach seiner Meinung zu fragen. Daraufhin forderte Rakoczi uns auf, mit all unseren Meistern Rücksprache zu halten, ob sie damit einverstanden seien, dass er uns unterweisen würde, wodurch sich selbstverständlich Veränderungen in unserer spirituellen Gruppe ergeben würden. Eon war einverstanden, Amadeus ebenfalls und auch Feroniba und Sof schlossen sich an. So begann Meister Rakoczi am 7. Juli Feroniba, Feratonis und mich zu unterweisen. Mittlerweile fanden wir den Zeitpunkt seines Erscheinens als stimmig, da Feratonis kurz zuvor vom Mahachohan träumte, der sie, Kyraleya und mich einweihte (siehe Praxis-Artikel Terasof Juli 2004). Meister Rakoczi erklärte uns, dass er in diesem Traum die Rolle des Dieners vom Mahachohan spielte. So wie Eon erst bei mir im Traum erschien und dann Feratonis persönlich, so sei es nun auch bei ihm. Nach einigen Tagen entwickelte er auch ein Lehrprogramm für die restliche Gruppe, war allerdings nicht bereit, weitere Personen in diese Klasse aufzunehmen. Feroniba bemängelte diese Vorgehensweise, auch weil er uns auf diese Weise mehr und mehr von der restlichen Gruppe abtrennte, und versuchte somit, seine Beweggründe genauer zu hinterfragen. Sie entsprachen einfach nicht der Nächstenliebe, wie wir sie verstanden und von unseren Meistern gelehrt bekommen hatten. Schließlich widerlegten wir Meister Rakoczi anhand dieser Kritik. Er konnte unmöglich ein Meister sein. Dies hatte sein Verhalten und die mangelhaften Antworten auf unsere Fragen bewiesen.
Ich war sehr geschockt und extrem verwirrt. Wie konnte so etwas nur geschehen? Was hatte ich falsch gemacht, dass ich einem Scharlatan auf den Leim gegangen war? Ich wusste dieses Erlebnis nicht einzuordnen und wollte mit dieser Person nie wieder reden. Obwohl mich Feroniba mehrmals dazu aufforderte, um herauszufinden, wer er denn wirklich war, gelang es mir emotional einfach nicht. Doch so blieben einige Fragen offen, zum Beispiel, wie es ihm möglich war, den Namen eines so hohen Meisters zu missbrauchen und was das Ziel seines Unterfangens war? Wie war dies alles möglich, obwohl wir uns 24 Stunden auf der Grundlage bewegen, dass nur Gott, die Engel und die Meister in unser Bewusstsein Einlass finden? Nach einigen Tagen hatte ich mich ein wenig beruhigt und fasste gemeinsam mit Feroniba, Feratonis und Kyraleya den Mut, meine Angst zu überwinden und mit diesem Wesen weiter zu sprechen, um eine Klärung zu erhalten. Schon den Beginn der Unterhaltung empfand ich als etwas grenzwertig. Feroniba fragte diese Person, ob sie mit uns reden möchte und wie sie hieße. Doch akzeptierte Feroniba den Namen Michael, der als Antwort kam, nicht. Schließlich räumte die Person ein, „Mirael“ zu heißen, womit sich Feroniba zufrieden zeigte. Die Unterhaltung ergab ein völlig neues Bild.
Mirael erzählte uns, dass er Saint Germain oder Meister Rakoczi einmal getroffen hatte und sich entschloss, ihn nachzuahmen, als er unsere Begeisterung für die 64 Meister entdeckte. Auf diese Weise wollte er uns beeindrucken und sich zur Schau stellen. Die Konversation hatte den Grundtonus eines reuigen Schuljungen, der seine Streiche gestand. Mirael berichtete uns Folgendes, wobei erstaunlich war, dass Feroniba, Feratonis und Kyraleya parallel, bzw. bevor ich seine Worte aussprach, alles bildlich und emotional miterlebten - wie in einem feinstofflichen Kino sozusagen. Mirael hatte in Ungarn gelebt und war 1720 im Krieg gefallen. Direkt nach seinem Tod kam er gemeinsam mit einem weiteren Gefallenen namens Samuel zu Saint Germain. Der gab ihnen Unterweisungen, wie sie zu Gott kämen, sowie den Rat, fest zusammenzuhalten. Auf ihrem Weg mussten die beiden noch Lektionen lernen, bzw. Dinge konfrontieren, die sie in ihrem Leben nicht erledigt hatten. Eine dieser Lektionen führte sie als Geistwesen durch den Holocaust. Die Folter und die Massenvernichtung löste bei Mirael Panikzustände aus. Er verlor die Fassung und flüchtete aus diesem Szenario. So verlor er Samuel und irrte seither allein und voller Angst körperlos umher. Nur ein einziges Mal inkarnierte er seitdem auf einem weit entfernten Planeten und verstarb als Kind. Schließlich hat ihn das Licht unserer Gruppe angezogen, weil es ihn an seinen Meister bzw. sein ursprüngliches Ziel erinnerte, und deshalb konnte er seine Angst soweit überwinden, um mit mir Kontakt aufzunehmen. Durch meine eigene Angst vor der schwarzen Magie hatte ich sozusagen eine „Tür“ geschaffen, die ihm offen stand. Mirael entschloss sich dann vorzugeben, Meister Rakoczi zu sein, weil er befürchtete, dass wir ihn, so wie er war, wegschicken würden. Außerdem wollte er auch einmal etwas darstellen, jemand sein und dafür Anerkennung genießen. Auf Feronibas Bitte beschrieb er uns, wie er die geistige Welt wahrnimmt, wie es ist, ein Geist zu sein und wie er uns und unsere Meister sieht. Mirael empfand die Atmosphäre unserer Gruppe als eine Oase und wollte gerne bei uns bleiben. So gaben wir ihm einen Platz als Zuhörer in unserer Gruppe und die Aufgabe, uns vor Gefahren jeder Art zu warnen. Wir halfen ihm seine Angst aufzulösen, indem wir ihm spirituelle Grundsätze erklärten. Ich gestattete ihm, mich zu diesen Zwecken immer ansprechen zu dürfen. Er bedankte sich und bat Feroniba um persönliche, spirituelle Unterweisung. Doch Feroniba erklärte sich nur bereit, ihm Fragen zu beantworten und verwies ihn auf Saint Germain als seinen persönlichen Meister.
Ausgehend von Feronibas Vorschlag, versuchte Mirael nun Kontakt mit Samuel aufzunehmen. Er ortete Samuel im Ashrama von Saint Germain, konnte allerdings keine direkte Kommunikation herstellen. Allein zu Samuel zu reisen, traute er sich nicht. So brachte Feroniba den Vorschlag ein, dass wir alle als Gruppe, Menschen, Geister und Engel, ihn begleiten. Kurzerhand wurde aus unserer Oase ein Ufo und Mirael übernahm auf Feronibas Anweisung das Steuer und lotste uns zum Ashrama von Saint Germain. Samuel begrüßte Mirael, anschließend uns, und führte uns alle zu Meister Saint Germain. Dieser hieß uns alle willkommen und entschuldigte sich für das Benehmen seines Anwärters. Mirael forderte er auf, eine Entscheidung zu treffen, ob er eingeweiht werden und im Ashrama bleiben möchte oder sich unserer Gruppe anschließen wollte. Mirael entschloss, dass er in den Ashrama gehörte und gleichzeitig, da er ja multidimensional war, immer mit einem Teil von sich bei uns zu verweilen, weil wir seine Freunde geworden waren.
Einweihung bei Saint Germain
Schließlich durfte jeder von uns Saint Germain eine Frage stellen. Alle Anwesenden, Feroniba, Feratonis, Kyraleya und ich, baten darum, ebenfalls eingeweiht zu werden. So wurden wir am 23. Juli Schüler von Saint Germain. Mirael, der nach der Einweihung nun tatsächlich Michael hieß, bestimmte er zu unserem Kursgeber, der uns in seinem Auftrag bei der Umsetzung der Aufgaben zur Seite stehen sollte. Jedem wurde ein Lerngebiet entsprechend der spirituellen Entwicklung und den individuellen Neigungen zugeteilt. Saint Germain erläuterte, dass Feroniba die stabilste Person in der Klasse sei, weswegen er den anderen Halt und Unterstützung geben sollte. Zur Bestätigung der Einweihung würde er einen Initialtraum erhalten. Bereits zwei Nächte später träumte Feroniba, dass unsere gesamte Gruppe bestehend aus 21 Personen im Himalaja war, im Ashrama von Babaji, der erst Feroniba und dann alle anderen einweihte! Wir waren sehr bewegt und schwer beeindruckt. Davon hatten wir nicht einmal gewagt zu träumen!
So setzte sich unsere Rakoczi-Klasse nun als Michael-Klasse fort und ich war um eins schlauer, einem Meister, auch wenn er gechannelt ist, nicht einfach blind zu glauben, sondern genauestens zu prüfen. In den folgenden Tagen wurden auch Ciagone und Teralya mit in die Klasse aufgenommen und wir bekamen einen interessanten Unterricht geboten, der auf der Verwirklichung der 47. Sitzung von Sof, der Auflösung der Teilpersönlichkeiten und der Geburt der Seele basierte. Unter anderem gab uns Michael in den allabendlichen Unterrichtstunden den „Würfel“, welcher vorn auf dem Cover dieses Hefts abgebildet ist. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten, da die Lektionen nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind.
Am 28. Juli begannen wir, entsprechend der neuen Situation, den Gesamtplan unserer Gruppe zu überarbeiten. Dieser basierte auf unseren authentischen inneren Bildern und beinhaltete „Tore zur Welt“. Diesen Begriff wählten wir für die Wege, unser Wissen und unsere Verwirklichung an interessierte Personen weiterzugeben, bzw. an unserem Programm teilhaben zu lassen. Gemeinsam mit Michael präsentierten wir diesen Plan, nach unserem besten Wissen aufgestellt, Meister Saint Germain. Dieser war mit dem Plan sichtlich zufrieden und wies unserer Gruppe einen Platz in seinem Ashram zu.
Am Abend des 1. August beschloss Feroniba, nicht mehr bei allen Sitzungen anwesend zu sein, da er räumlich nicht anwesend war und die anfallenden Telefonkosten zu hoch wären. Die restlichen Teilnehmer gaben ihr Einverständnis und vereinbarten, Feroniba schriftlich auf dem Laufenden zu halten. Michael war ebenfalls damit einverstanden. So verabschiedeten wir uns von Feroniba, der allerdings schon nach einer halben Stunde wieder anrief, weil er über die gesamte Entwicklung nachgedacht hatte und uns das Ergebnis mitteilen wollte. Er sagte, dass er mit Michael wiederholt nicht einverstanden sei und sagte seine Teilnahme an der Klasse ab. Schon wieder hatte er den Eindruck, dass Michael erneut die Gruppe für eigene Motive übernehmen wollte, sowie die restliche Gruppe von den Teilnehmern der Klasse immer mehr abtrennte und auch Feroniba einfach aussteigen ließ. An der Lehre von Michael bemängelte er, dass er die Verbindung zur Welt versperrt sah, folglich die Nächstenliebe und das Mitleid für die bedingten Seelen fehle. Doch Feroniba sah seinen Weg und den Weg seiner Meister darin, anderen Menschen zu helfen. Wiederholte sich das Szenario schon wieder? Wir forderten von Michael Antworten, der nun wiederholt seinen Schummel zugab und nicht korrigierte, bis unsere Meisterin Sig ihn schließlich heftig aus unserem Raum, bzw. Bewusstseinsfeld verwies. Kyraleya war nun nicht mehr in der Stimmung für eine friedliche Unterhaltung und fuhr Michael an, endlich zu verschwinden. Ehrlich gesagt, waren wir alle wieder erschüttert und Selbstzweifel machten sich breit. Wie oft konnte man in dieselbe Falle gehen?
Musamil - unser Inkarnationskoordinator
Am folgenden Tag telefonierten Feroniba und ich zu zweit. Feroniba war der Meinung, dass man noch einmal mit Michael reden sollte, da man ihn, ohne ihm eine praktische Möglichkeit zur Klärung zu geben, fortgeschickt hatte. Man war zu streng mit ihm gewesen. Auch wenn er Fehler machte, sei man immer verpflichtet, die Hand zu Gott zu reichen, also auch dem „Sünder“ eine Möglichkeit zu geben, sich zu bessern. So sprachen wir mit Michael, der nun mitteilte, dass er sich ärgere, keinen Körper zu haben. Sein Geistführer habe ihn zu uns geschickt, um zu inkarnieren. Er wollte also mein Kind werden. Doch hatte ich meine innere Einstellung im Laufe der Zeit geändert, so dass er keinen Zugang mehr bekam. Doch anstatt auf seinen Geistführer zu hören, der ihm eine neue Möglichkeit zuteilen wollte, blieb er bei uns hängen und wollte hier inkarnieren. Schließlich nahm er Kontakt mit mir auf und wollte auf diese Weise versuchen, einen Körper zu bekommen. Wir schlugen ihm vor, die nötigen Bewusstseinsschritte mit uns zu erarbeiten, die ihn für eine Inkarnation in unserer Gruppe qualifizieren würden und mit welchen er im Leben, angenommen er wäre schon da, ja sowieso konfrontiert werden würde. Doch dazu konnte er sich nicht entscheiden. So beschloss er, zu seinem Geistführer zurückzukehren und sich neu vermitteln zu lassen. Feroniba fragte, wer sein Geistführer sei und ob es möglich sei, mit ihm zu sprechen. So kamen wir schließlich mit Musamil in Kontakt, der sich als unser Inkarnationskoordinator offenbarte. Er ist die zentrale Person in allen Planungssitzungen der Mitglieder unserer Gruppe und Familie. Er half uns, diese Inkarnation und unsere Zusammentreffen zum spirituellen Thema zu koordinieren. Auf Feronibas Frage erzählte er uns von seiner letzten Inkarnation. Musamil wurde zuletzt in Spanien geboren und war ein christlicher Mystiker. Dann entschloss er sich loszuwandern und kam schließlich nach Nordafrika, wo er den Islam kennen lernte und schließlich Sufi wurde. Doch ebenso wie in Spanien verfolgte man ihn auch dort wegen seines Glaubens. Musamil pilgerte nach Jerusalem, weil er sich in der Heiligen Stadt bessere Umstände erhoffte. Doch erfuhr er eine große Enttäuschung; man verfolgte ihn auch hier wegen seiner religiösen Einstellung und wollte ihn umbringen. So floh er mit einigen Gleichgesinnten Richtung Nordosten. Sein neues Ziel war Indien, von dem er soviel gehört hatte. Doch auch in der Gemeinschaft der Wanderer gab es Diskrepanzen und Musamil stellte abermals fest, dass seine Weggefährten nur Lippenbekenntnisse von sich gaben. Mittlerweile war er von den langen Reisen und den Verfolgungen sehr ausgezehrt und, trotzdem er sich mitten in einem Wüstengebiet befand, entschied er sich, den Weg allein weiterzugehen und verließ die Gruppe. Im Alter von 53 Jahren gab er kurz darauf in der Meditation bewusst seinen Körper auf. Das war im Jahr 1043. Sein Meister hieß in jener Inkarnation Moses, wobei es sich nicht um „den“ Moses aus dem Alten Testament handelte, und trägt, seitdem er nicht mehr auf der Welt wandelt, den Namen Maha Sopathel. Eine konkrete Zusammenarbeit verneinte Musamil, wir könnten ihn lediglich in seinem Amt unterstützen, was aber nicht nötig sei, doch bot er uns an, ihm jederzeit Fragen stellen zu können.
Wir waren mit dem Abschluss dieser Channeling-Odyssee zufrieden und Musamil bestätigte sogar noch unsere Analyse des Namens seines Meisters Maha Sopathel: „Maha“ stammt aus dem Sanskrit, bedeutet soviel wie „groß“ und ist ein gängiger Titel für bedeutende Persönlichkeiten. Die erste Silbe seines Namens „Sopa“ sahen wir verwandt mit „Sofa“, der weiblichen Form von „Sof“. Die Silbe „Thel“ führten wir auf Tera zurück (siehe: 4. Sitzung von Sof „Das Ter“: das Tor oder Thel, Ther). Maha Sopathel wirkt als Meister direkt unter der Führung der Engel Sof und Tera, die auch unserem Magazin den Namen „Terasof“ verliehen. Wir berichteten den anderen von dieser Unterhaltung und gemeinsam kamen wir zu dem Schluss: Ende gut - alles gut. Denn, ob der Meister echt war oder nicht, wir haben unsere Gruppenarbeit verbessert und eine Menge persönlicher Erfahrungen im Bereich falsche Channelings gemacht, die uns bei unserer Arbeit sicherlich sehr dienlich sein werden. Unser Entschluss stand fest, wir führen die Klasse auch ohne Michael weiter.
Sof diktiert die 48. Sitzung
Am 11. August rief mich Feroniba an und berichtete mir, dass Sof heute seine 48. Sitzung diktiert hatte (in diesem Heft veröffentlicht). Wie immer war ich gespannt, die Sof-Neuigkeiten zu erfahren. Überraschenderweise drehte sich wieder einmal das gesamte Bild. Sof bestätigte Michael und Musamil!
Mittlerweile waren wir alle nicht mehr aus der Fassung zu bringen und freuten uns schlicht und ergreifend, dass all die Aufregung sich nun gänzlich zum Besten gewendet hatte. Aufgrund der Empfehlung von Sof, den Würfel von Michael zu nutzen, nahmen wir die Kommunikation mit Michael wieder auf und lassen mit freudiger Erwartung „seine Lehre sein Zeugnis“ sein (Zitat Sof). Die verwirrenden Geschichten seiner Existenz als umherschwirrender Geist fassten wir einerseits als unsere Prüfung und andererseits als Lehrbeispiel für alle auf. So führen wir unsere Michael-Klasse fort, wozu wir uns morgens und abends mindestens eine Stunde treffen.
Da die Vermutung nahe liegt, dass der Name Musamil aus dem Arabischen, zum Beispiel von Musa (arabisch: Moses) stammt, begann ich zu recherchieren und stieß auf die 73. Sure des Korans: Al-Muzzamil; Die Sure des Verhüllten, die unsere momentane Situation sehr treffend beschreibt.
73. Sure Al-Muzzammil - Der Verhüllte
Offenbart vor der Hidschra
1. Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
2. O du Verhüllter!
3. Erhebe dich und verbringe die Nacht im Gebet (Meditation, Ter-Austausch), stehend, bis auf ein kleines -
4. Die Hälfte davon, oder verringere es ein wenig, (die halbe Schlafenszeit oder weniger, wir treffen uns 2 Stunden täglich)
5. Oder füge ein wenig hinzu - und sprich den Koran langsam und besinnlich.
6. Fürwahr, Wir legen dir da ein Wort auf, das gewichtig ist. (Zeichen, Innere Bilder, channneln)
7. Wahrlich, die Nachtwache ist die beste Zeit zur Selbstzucht und zur Erreichung von Aufrichtigkeit in Wort.
8. Du hast ja gewiss während des Tages eine lange Beschäftigung.
9. So gedenke des Namens deines Herrn und weihe dich Ihm ausschließlich.
10. Herr des Ostens und des Westens - es gibt keinen Gott außer Ihm; drum nimm Ihn zum Beschützer.
11. Und ertrage in Geduld alles, was sie reden; und scheide dich von ihnen in geziemender Art.
12. Und lass Mich allein mit denen, die die Wahrheit verwerfen und in Üppigkeit und Behagen leben; und gewähre ihnen eine kleine Frist. (Michael trotz Fehlverhalten die Hand zu Gott reichen, eine kleine Chance geben)
13. Bei Uns sind schwere Fesseln und ein rasendes Feuer
14. Und erstickende Speise und schmerzliche Strafe,
15. Am Tage, da die Erde und die Berge erbeben und die Berge Haufen von rinnendem Sand werden sollen.
16. Wahrlich, Wir haben euch einen Gesandten geschickt, der ein Zeuge ist über euch, wie Wir zu Pharao einen Gesandten schickten.
17. Doch Pharao widersetzte sich dem Gesandten, drum erfassten Wir ihn mit schrecklichem Griff.
18. Wie wollt ihr euch, wenn ihr ungläubig seid, wohl schützen vor einem Tag, der Kinder greis macht?
19. (Dem Tage) da der Himmel sich spalten wird! Seine Verheißung muss in Erfüllung gehn.
20. Dies ist fürwahr eine Ermahnung. So nehme nun, wer da will, den Weg zu seinem Herrn.
21. Dein Herr weiß fürwahr, dass du im Gebete stehest fast zwei Drittel der Nacht, und (manchmal) eine Hälfte oder ein Drittel davon, und ein Teil derer, die mit dir sind (tun auch so). Und Allah bestimmt das Maß der Nacht und des Tages. Er weiß, dass ihr es nicht werdet bestimmen können, darum hat Er Sich euch in Gnade zugewandt. Traget denn so viel vom Koran vor, wie (euch) leicht fällt. Er weiß, dass einige unter euch sein werden, die krank sind, und andere, die im Lande umherreisen, nach Allahs Gnadenfülle strebend, und wieder andere, die für Allahs Sache kämpfen. So traget von ihm das vor (das Wort Gottes predigen), was (euch) leicht fällt (was ihr verwirklicht habt), und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat und leihet Allah ein stattliches Darlehen. Und was ihr an Gutem für eure Seelen vorausschicket, ihr werdet es bei Allah finden; es wird besser und größer sein an Lohn. Und bittet Allah um Verzeihung. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
|
|